Mit dem Velo nach Zell am See

Der Trainer (Kurt) peitschte mich mit dem Traktor Richtung Zell am See. Der Umstieg auf das Schweizer Militär Velo war ein Gedicht. Endlich ein angenehmer eingefahrener Sattel. 😂 Und ich sag’s euch: Ich habe in der Früh mit beiden Sätteln (Hochrad und Velo) eine Wette ausgemacht. Wer länger durchhält gewinnt. Das Hochrad hat definitiv gewonnen. 😂😂

Nach unglaublichen 3 Stunden 32 Minuten endlich in Zell am See angekommen. Besser hätten wir es gar nicht ausmachen können. Im Abstand von nicht einmal 5 Minuten sind Karin, Kurt und Ich am Campingplatz angekommen.

Insgesamt waren es jetzt 159 km. Mit einer Fahrzeit von 8 Stunden 56 Minuten, da bin ich von meinem Teufelsritt endgültig geheilt. 😱

Kurt sprach mir ein großes Lob aus. Aber ich möchte seine Leistung auch hier kund tun. Kurt hat mich um 05:45 in Leutasch aufgegabelt und nach Zirl gebracht. Er und sein Traktor haben schon mehr als 20.000 km abgespult. Und beide laufen immer noch. Danke, Kurt für deinen Beistand bei dieser Tour de Zell am See. 🤗

Gleich danach ging es ab in den Zeller See zum abkühlen oder besser gesagt zum regenerieren.

Am Abend beschlossen wir die Teufelsküche zu zulassen. Und gingen am Campingplatz essen. 😋

“ Markus der Lausbua hat schon wieder ungsund gessen “ ☝ 😅
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Abstieg vom Hochrad

Nach erfolgreicher Mittagspause wurde ich ins Trainerlager von Kurt (sein Wohnanhänger) gebracht. Nach erfolgreicher Doping Untersuchung welche ich mit negativ bestand. 😂😂

Wird nun für die Bergstrecke auf das Schweizer Militär Velo umgestiegen.

Mit dem Hochrad war ich nun 79 km und 5 Stunden und 24 Minuten unterwegs.

Nicht rasten, sonst rostet ich.

So geht es jetzt gleich weiter

Reisen wie vor 140 Jahren

Echt jetzt??

Ja!!!

Kurt hat mich gerade abgeholt und jetzt geht es mit seinem Traktor samt Wohnmobil ab nach Zell am See.

An die 100 Meilen (160km) sind es heute die ich mit dem Hochrad zum legendären Nostalradrennen fahre. Keine Ahnung was mich erwartet. Aber sich die Erkenntnis wie hart es wohl vor 140 Jahren gewesen sein muss, wie die ersten Hochradfahrer so lange Distanzen bewältigt haben.

Nostalrad 2019

Am kommenden Samstag gehts wieder los. Der Zellersee ruft. An die 200 Nostalgie Radfahrer warten darauf die 12 km lange Rundfahrt um den Zeller See zu bewältigen.

Auch wir folgen dem Ruf und machen uns auf den Weg nach Zell am See.

Es startet ein außergewöhnliches Abenteuer! Mehr wird noch nicht verraten.

So viel sag ich euch jetzt schon. Ab Freitag in der Früh könnt ihr nähere Infos über „Fahrrad fahren wie vor 140 Jahren“ lesen.

Schaut auch unter www.nostalrad.com rein.

In unseren Reihen die letzt Jahressiegerin Elinore Kluckner aus „Luitasch“. Sie wird dieses Jahr versuchen ihren Titel zu verteidigen. 🥳🤗

24. Etappe : 17. Juli 2019 von Tutzing bis Leitasch

Maximilian kam am Morgen mit zwei Butterbrezen an und wir frühstückten in seinem Büro. Wir lachten noch eine Weile und um 7.30 fuhr ich mit schweren Herzen weiter in Richtung Heimat.

Durch Penzing,

Endlich wieder Berge in Sicht

Kochl

Der schöne Kochlsee

Weiter über Walgau, Mittenwald und dann wieder gesund und munter hinein in das schöne Leutaschtal !! 😅

In der Gasse angekommen empfing mich schon mein Goggili und Markus mit Harry 👏

Ein gutes Gefühl wieder zu Hause zu sein.

Wir feierten diesen Moment mit Sekt, Kaffee und Kuchen … für mich gabs Wassermelone, Banane und Apfel.

Heut beginne die restlichen Vorbereitungen für den Freitag, wo Markus mit dem Hochrad und ich mit dem Traktor und Wohnwagen, nach Zell am See, zum Nostalgie Radfahren “ treten und tuggern “

Markus und sein Hochrad von 1885
Mein Traktor ist 70 Jahre jünger